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Gemeinsame ICT-Strategie: Digitale Zwangsehe oder strategische Partnerschaft?

Schule und Gemeinde bewegen sich bezüglich ICT-Strategie oft in zwei getrennten Welten mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Kulturen. Während die Schule diese auf das kreative pädagogische Umfeld adaptieren möchte, verfolgt die Gemeinde ein eher konventionelleres Modell. Macht eine gemeinsame ICT-Strategie Sinn oder führt die Zusammenarbeit zu mehr Problemen als Lösungen? Federas bietet Unterstützung bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage.

Welche Vor- und Nachteile bringt eine gemeinsame ICT-Strategie von Schule und Gemeinde mit sich? Mit der Kosteneffizienz als Ziel, liegen die Vorteile auf der Hand: Eine gemeinsame Cloud sowie gemeinsame Lizenz- und Support-Verträge reduzieren die Ausgaben erheblich. Eine zentrale ICT-Abteilung bündelt Fachwissen, das kleinere Schulen allein nicht stemmen könnten. Standardisierte Systeme erleichtern zudem Wartung und Updates. Synergien entstehen bei Datenschutz und Informationssicherheit – beide Bereiche unterliegen denselben gesetzlichen Anforderungen.

Die Nachteile: Während Behörden stabile, sichere Systeme für Verwaltungsaufgaben brauchen, benötigen Schulen flexible, pädagogisch sinnvolle Lösungen für den Unterricht. Die Entscheidungswege verlängern sich, wenn jede Softwareanschaffung von Schule und Gemeinde koordiniert werden muss. Insbesondere wenn am Ende ein Kompromiss entsteht, der beide nicht zu befriedigen mag.

Auch wird es erfahrungsgemäss kritisch, wenn die Gemeinde sich in ihrer meist stärkeren Position gegenüber der Schule durchsetzt.

Macht eine gemeinsame Strategie demnach überhaupt Sinn? Ja – aber eine erfolgsversprechende Umsetzung steht und fällt erfahrungsgemäss mit den Schlüsselpersonen und der Projektleitung. Wird ihnen die Zusammenarbeit «aufgezwungen», sehen sie selbst keinen Mehrwert oder werden sie fachlich ungenügend begleitet, ist das Vorhaben von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Als etabliertes Beratungsunternehmen für die öffentliche Hand kennen wir die Herausforderungen, die sich bei einem solch anspruchsvollen Projekt stellen. Denn es braucht Brücken statt Mauern, gekoppelt mit Respekt vor den Bedürfnissen des anderen. Kontaktieren Sie uns, falls Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen.

von Fabian Marty

Gemeinsame ICT-Strategie